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Hauptvortrag "Datenkonzepte und Datenpraktiken im Informatikunterricht zum Thema Künstliche Intelligenz"

Die Fortschritte auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) verändern zunehmend die Technologielandschaft. Maßgeblicher Treiber dafür ist die Verfügbarkeit von Daten. Überall dort, wo mit Daten gearbeitet wird, können KI-Technologien zur Gewinnung neuer Erkenntnisse, zur Prognose und Optimierung, zur Personalisierung und Generierung neuer Inhalte eingesetzt werden. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen und die Gesellschaft darauf vorzubereiten, verantwortungsvoll mit KI-Systemen umzugehen und sie zu gestalten, hält KI als Thema Einzug in den Informatikunterricht. Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, KI-Systeme zu verstehen, zu bewerten, und zu nutzen. 

Zentraler Bestandteil der KI-Bildung ist das Verständnis von Daten, denn die Art und Weise, wie Daten gesammelt, analysiert und modelliert werden, hat einen entscheidenden Einfluss auf die Funktionsweise und die Qualität der KI-Systeme. Doch welche Datenpraktiken und Datenkonzepte sind für das Verständnis von KI-Systemen grundlegend? Wie können diese im Informatikunterricht vermittelt werden? Im Vortrag wird der aktuelle Stand der fachdidaktischen Forschung zu diesen beiden Fragen erläutert und darauf basierend einen Überblick über zentrale Datenkonzepte und Datenpraktiken für den Informatikunterricht zum Thema KI gegeben. Anschließend werden Erfahrungen vorgestellt, wie die Vermittlung der Datenkonzepte und Datenpraktiken in der Schulpraxis realisiert werden kann.